Eindrücke vom ITS2014 (Bild links: Prof. Mazurek und Prof. Rose beim Pressegespräch; Bitte Mitte: Videobotschaft von Christoph Waltz zur Eröffnung des Kongresses im vollbesetzten Auditorium; Bild rechts: Dianne Reeves und Dr. Anschütz im Gespräch)

Wissenschaftskommunikation

Die Stiftung richtet regelmäßig internationale und nationale Kongresse und Symposien aus, um den Austausch der Wissenschaften zu unterstützen und die Forschung dadurch zu fördern.

22. Tinnitussymposium findet am 4. Dezember 2021 statt

Das für 2020 geplante 22. Tinnitussymposium, ausgerichtet durch das Tinnituszentrum der Charité und die Deutsche Stiftung Tinnitus und Hören Charité, wurde Covid-19-bedingt auf den 4. Dezember 2021 verschoben.

Die Stiftung freut sich, im Rahmen des Tinnitussymposiums die/den diesjährigen Gewinner/in des Forschungspreises Tinnitus & Hören bekannt zu geben, der freundlicher Weise von unserem Gründungsstifter, der Restrukturierungspartner RSP GmbH & Co. KG, gestiftet wird.

Weitere Informationen zum Programm des Tages finden Sie hier zum Download.

Internationaler Kongress Innenohr  (Inner Ear Biology-Kongress) 2018

Im September 2018 lud die Stiftung zum Inner Ear Biology-Kongress (IEB) ein. Wissenschaftler aus aller Welt, die entweder im Bereich des Inneren Ohres oder auf dem Feld der Innenohrbiochemie forschen, trafen sich zu einem regen Austausch. Die besondere Bedeutung dieser Tagungen liegt in der Zusammenführung von Forschungsergebnissen und Forschungshypothesen aus zwei Wissenschaftsbereichen, die ansonsten parallel arbeiten. IEB ist daher eine bedeutende Plattform auch für die Tinnitusforschung und -therapie. Präsidentin des IEB18 war Prof. Dr. Birgit Mazurek. Begleitend wurde am 7.9.2018 ein offener Patiententag angeboten, der sehr gut angenommen wurde.

Internationales Tinnitus Seminar 2014 (ITS14)

2014 richtete die Deutsche Stiftung Tinnitus und Hören Charité den Weltkongress „International Tinnitus Seminar 2014“ unter der Präsidentschaft von Prof. Dr. Birgit Mazurek aus. 550 weltweit führende Forscher, Wissenschaftler und Ärzte aus 53 Ländern nahmen daran teil und tauschten sich über die neue Erkenntnisse in der Forschung, der Diagnostik und der Therapie von Tinnitus aus. Der Kongress stand unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin.

Den Anregungen von Betroffenen und Selbsthilfegruppen folgend, wurde auch ein „Offener Tag“ für Patienten und weitere Interessierte angeboten. Knapp 300 Gäste kamen zu dieser erstmals im Rahmen des Kongresses angebotenen Informationsveranstaltung. Der mit 10.500 Euro dotierte Tinnitus-Stiftungspreis der Gabriele Lux Stiftung ging im Rahmen des ITS14 an Dr. Agnieszka Szczepek. In ihrer wissenschaftlichen Arbeit untersucht die Biologin und Immunologin die Region im Gehirn, die bei der Entstehung von Tinnitus eine wichtige Rolle spielt.

Zum feierlichen Abschluss des ITS14 lud die Deutschen Stiftung Tinnitus und Hören Charité zu einem Benefizkonzert in den Französischen Dom am Gendarmenmarkt Berlin ein. Internationale MusikerInnen, unter anderem Mitglieder der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker und das Tango-Trio CAYAO, spielten Werke klassischer und zeitgenössischer Musik. Der Gewinn wurde für die Präventionsarbeit der Stiftung verwandt.

Durch ihre Öffentlichkeitsarbeit hat die Stiftung die Relevanz dieses Kongresses bekannt gemacht. Die Ergebnisse des Kongresses wurden durch die Zeitschrift „HNO-Nachrichten“, Band 63, Heft 4, April 2015, veröffentlicht.