Profil

Die Deutsche Stiftung Tinnitus und Hören Charité wurde unter dem Namen "Deutsche Tinnitus-Stiftung Charité" im August 2011 gegründet. 2019 wurde die Erweiterung der Aufgabenbereiche beschlossen, die Stiftung fokussiert sich seitdem nicht mehr ausschließlich auf Tinnitus, sondern insgesamt auf das Hören.


Ziele und Wege

Millionen Menschen leiden unter Tinnitus. Von der Überzeugung getragen, dass Tinnitus und Hörstörungen bestmöglich therapiert werden müssen und dass gleichzeitig jeder Einzelne sehr viel tun kann, um sich selbst zu schützen, wurde im Jahr 2011 die Deutsche Stiftung Tinnitus und Hören Charité unter dem Namen Deutsche Tinnitus-Stiftung Charité errichtet. Sie setzt sich folgende Aufgaben:

  • Förderung der Forschung
  • internationale Wissenschaftskommunikation
  • Prävention und Aufklärung

Die Stiftung richtete im Jahr 2014 den Weltkongress "XI. International Tinnitus Seminar" in Berlin aus. 2018 hat sie den Inner Ear Biology-Kongress organisiert. Zusammen mit dem Tinnituszentrum der Charité – Universitätsmedizin Berlin veranstaltet sie darüber hinaus jährlich das "Internationale Tinnitussymposium Berlin".

Mit ihrer Präventionskampagne "Ich höre was, was Du nicht hörst" wendet sich die Stiftung vor allem an junge Menschen. Denn die Zahl derer, die sich durch überlautes Hören Folgeschäden wir ihr gesamtes Leben zuziehen, wächst ständig. Fast 80 Ehrenamtliche haben sich in den letzten Jahren auf Großveranstaltungen, wie zum Beispiel Musikfestivals, engagiert, Besucher*innen aufgeklärt und mehr als 60.000 Paar Gehörschutzstöpsel verteilt.

Ursprung und Partner

Die Deutsche Stiftung Tinnitus und Hören Charité entstand am Tinnituszentrum der Charité. Dort werden seit 2001 Tinnitus-Patienten therapiert. Und dort wird international anerkannte Forschungsarbeit geleistet.

Das Stiftungskapital in Höhe von 75.000 Euro wurde durch fünf Stifter aufgebracht.

Die Stiftung sucht Mäzene. Sie bittet um Zustiftungen und um Spenden. Denn Forschung, Aufklärung und Prävention können nur dann erfolgreich sein, wenn sich die Gesellschaft engagiert: Eltern und Schulen, Unternehmen und Ärzteschaft, Medien sowie Parlamente. Inzwischen unterstützen mehr als 50 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens als Botschafter die Anliegen der Stiftung.

Auch Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen können den Ausbau der Stiftung durch den Beitritt zum "Kreis der Förderer" unterstützen. Die Stiftung bietet zudem verschiedene Sponsorenpartnerschaften an.


Struktur und Qualität

Die Stiftung wird durch den Stiftungsrat und den Vorstand geleitet. Der Stiftungsratsvorsitzende ist Prof. Tauber, C4-Professor für Klinische Chemie und Pathobiochemie sowie  Direktor des Instituts für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Pathobiochemie der Charité - Universitätsmedizin Berlin. Zur Vorsitzenden des Vorstands ist Prof. Dr. Birgit Mazurek, Direktorin des Tinnituszentrums Charité, ernannt.

 

Das Kuratorium wurde erstmalig 2016 berufen. Gemäß § 11 der Stiftungssatzung ist es Aufgabe dieses Gremiums‚ die Stiftung impulsgebend zu begleiten und sich für ihre Anliegen in der Öffentlichkeit einzusetzen. Dem Kuratorium gehören bislang elf Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur an. Zum Vorsitzenden wurde Prof. Dr. med. Detlev Ganten gewählt, Stellvertreterin ist Dr. jur. Christina Stresemann.

 

Der wissenschaftliche Beirat unter dem Vorsitz von Professor Dr. Matthias Rose entscheidet über die Finanzierung von Forschungsprojekten.

Satzung

Am 4. August 2011 wurde die Stiftung Tinnitus und Hören Charité unter dem Namen Deutsche Tinnitus-Stiftung Charité von der Senatsverwaltung für Justiz des Landes Berlin als gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts anerkannt (AZ: 3416/992/2). Die Gemeinnützigkeit wurde am 10.03.2017 vom Finanzamt für Körperschaften I in Berlin erneut bestätigt.

Hier finden Sie die aktuelle Satzung der Stiftung Tinnitus und Hören Charité zum Download: