Die Stiftung Schreibt 2022 zum Vierten Mal den Forschungspreis AUS

Die Deutsche Stiftung Tinnitus und Hören Charité freut sich, auch in diesem Jahr wieder den Forschungspreis Tinnitus und Hören ausschreiben zu können, dies dank der Unterstützung durch unseren langjährigen Förderer und Gründungsstifter, die Restrukturierungspartner RSP GmbH.

Zielsetzung und Gegenstand der Förderung
Der Forschungspreis Tinnitus & Hören wird seit 2019 einmal jährlich vergeben. Ziel ist es, innovative Forschungsansätze zu Tinnitus und anderen Hörerkrankungen zu würdigen und bekannt zu machen.

Konkret werden herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Ursachenforschung, Früherkennung und Therapie von Tinnitus und Hörschäden ausgezeichnet. Bis zum 15. September 2022, 23:59 Uhr, können eingereicht werden:

  • hochkarätige wissenschaftliche Arbeiten sowie
  • Habilitationen,

die in den vergangenen zwei Jahren publiziert wurden.

Zuwendungsempfänger:innen
Der Preis richtet sich an Antragsteller:innen aus Europa; sie können ihre Arbeiten in deutscher oder englischer Sprache einreichen. Bereits Prämierte können sich nach Ablauf von fünf Jahren erneut bewerben. Es sind ausschließlich Eigenbewerbungen möglich, Vorschläge Dritter sind nicht zugelassen.

Art und Umfang der Zuwendungen
Der mit 10.000 EUR dotierte Preis wird seit 2019 von Restrukturierungspartner RSP GmbH & Co. KG gestiftet und im Rahmen des Tinnitus-Symposiums jährlich Anfang Dezember verliehen. Ein:e Vertreter:in des Wissenschaftlichen Beirats hält die Laudatio, die/der Preisträger:in erhält anschließend die Möglichkeit, die eigene Forschungsarbeit vorzustellen. Anschließend wird die Urkunde überreicht.

Weitere Informationen zu Antragsbedingungen und -verfahren, zu dem Auswahlprozedere und den Kriterien für die Preisvergabe sowie der Berichterstattung seitens der Stiftung entnehmen Sie bitte unserer Förderrichtlinie:

Rückblick 2021:
Die Stiftung konnte am 4.12.2021 zum dritten Mal ihren Forschungspreis „Tinnitus & Hören“ vergeben. Die Jury unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Rose, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung und Direktor der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik an der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat sich für die junge Wissenschaftlerin Dr. Elouise Koops aus den Niederlanden entschieden. Sie ist aktuell Research Fellow am Eaton-Peabody Lab, Massachusetts Eye and Ear, Abteilung für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde – Kopf- und Halschirurgie, Harvard Medical School in Boston, USA. Der Preis wurde im Rahmen des 22. Tinnitussymposiums, veranstaltet durch das Tinnituszentrum der Charité und die Deutsche Stiftung Tinnitus und Hören Charité, vergeben. Weitere Infos finden Sie in unserer Pressemitteilung.

Rückblick 2020:
Preisträger im vergangenen Jahr waren Prof. Dr. rer. nt. Lukas Rüttiger (Diplombiologe und außerplanmäßiger Professor am Hörforschungszentrum der Tübinger Universitätsklink für Hals- Nasen- und Ohrenheilkunde, Sektion für Molekulare Hörphysiologie, geleitet von Frau Prof. Dr. Knipper, Eberhard Universität Tübingen) und PD Dr. rer. nat. Winfried Schlee (Diplompsychologe und Wissenschaftlicher Koordinator TRI, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Regensburg am Bezirksklinikum).
Alle diejenigen, die an der Digital Award Ceremony nicht teilnehmen konnten – oder die sich die Veranstaltung noch einmal anschauen möchten, können sich die Aufzeichnung inklusive des anschließenden Q&A unter folgendem Link ansehen: https://www.stiftung-tinnitus-und-hoeren-charite.org/presse/videos/.

Rückblick 2019:
2019 erhielt der damals am Karolinska Institutet in Stockholm tätige Wissenschaftler Dr. Christopher Cederroth